Am 14. Mai fand bereits in der 29. Auflage der Heidesse-Triathlon (offiziell: 1km Swim - 32km Bike - 7,5km Run / real: 1km-30km-7km) vom TV Forst statt. Dies ist traditionell der Auftakt für die Triathlon Saison hier in der Region. Dank der wirklichen professionllen Ausrichtung und den tollen Bedingungen finden sich in den Siegerlisten schon illustre Namen der Triathlonszene wie Sebastian Kienle, Lothar Leder, Timo Bracht uvm.

 

Dieses Jahr hatte Horst Reichel (u.a. Sieger Ironman in Schweden) sich diesen schönen Wettkampf in den Vorbereitungsplan mit aufgenommen. Aufgrund der kühlen Witterung im April und Anfang Mai hatten viele Athleten etwas "Respekt" vor dem Schwimmen bzw. vor den Wassertemperaturen. In der letzte Woche stieg aufgrund der sonnigen Tage aber die Wassertemperatur noch von 14 auf über 17 Grad, so dass das Schwimmen im Neopren-Anzug zwar kein Genuss, aber bedenkenlos durchführbar war. Am Sonntag selbst waren dann auch perfekte Bedingungen für die 340 Teilnehmer: sonnige 20 Grad, leichte Brise aus dem Süden.

 

Der Start erfolgt je nach AK in zwei getrennten Gruppen. Mit dem Startschuss stürmen jeweils rund 170 Athleten vom Strand ins kühle Nass und verwandeln den sonst ruhigen Heidesee kurzfristig in eine Waschtrommel im Schleudergang. Hier heißt es kühlen Kopf zu bewahren. Es gab schon Jahre, da wollte ich an der ersten Boje nach 200m aufgrund von Panikattacken wieder aussteigen. Diese Mal hatte ich Glück und ich bezog wenig Schläge und Tritte und fand sogar recht schnell einen geeigneten Vorderfuß, dem ich einfach in meinem Rhythmus hinterher schwimmen konnte. So ein passender Vorderfuß (wenn dieser sich nicht verschwimmt) ist ungemein praktisch: Zum einen spendet er Wasserschatten und zum anderen muss man selbst weniger den Kopf heben und gucken, um sich zu orientieren. Ich konnte dann auch relativ entspannt bis zum Ausstieg "meinem" Vorderfuß folgen.

Zu meiner großen Freude war ich diese Jahr erstmal deutlich unter 20min und damit als 123. Gesamt aus dem Wasser. Das motiviert so einen unterdurchschnittlichen Schwimmen wie mich natürlich ungemein.

Der Wechsel lief problemlos und dann rauf auf meinen neuen Tria-Hobel. Die Beine fühlen sich super an, der Tacho zeigt beständig über 40km/h an, lediglich an der Autobahnbrücke über die A5 (einzige Erhöhung) und an den 180-Grad-Wenden verschwindet vorne in der Anzeige kurz mal die 4. Die Beine fühlten sich bis zum Ende der 30km stark an und ich überhole ständig, so dass ich mich mit der 10. besten Radzeit (40,5km/h im Schnitt) des Tages auf Platz 32. der Gesamtwertung katapultierte. Zweiter Wechsel ebenso problemlos. Schnell in die Laufschuhe und ab auf die drei Laufrunden durch den Wald.

Dieser Wechsel bereitet mir in der Regel wenig Probleme, so dass ich gleich hart im 4er Schnitt anlaufen konnte. Die Strecke ist aber ziemlich leer auf der ersten Runde. Ich kann dort nur einen der vor mir platzierten überholen. Auf der zweiten Runde wird es unübersichtlich, da sich jetzt weitere, langsamere Teilnehmer auf der Strecke befinden. Das ständige Überholen hält aber die Motivation und den Puls oben. Ich kann die 7km in knapp über 28 min durchziehen. Im Ziel dann völlig erledigt, aber glücklich. Die persönliche Bestzeit habe ich um fast zehn Minuten auf 1:35:30 gedrückt. Das macht am Ende den Gesamtplatz 28 und den 4. Platz in der AK45. Selbst der Gewitterregen nach Zielschluß konnte dann meine gute Laune nicht mehr trüben.

 

Thilo Schmalkoke

 

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